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Montag, 14. Juli 2014
You can't have a rainbow without a little rain.
11.07.2014
Am Freitag waren wir in Edendale, hatten unser wöchentliches (relativ kurzes Meeting) und waren (solange wir die Möglichkeit haben &Stefan nicht da ist) relativ früh wieder zurück, gegen 4.
Das Wetter war super. Caroline war heute gar nicht in Edendale sie blieb in Durban &so sprangen Henrike und ich sobald wir Zuhause waren in unsere Jogging Klamotten fuhren zum Strand und liefen direkt an der Promenade entlang. Es war wirklich schön, ein ganz anderes Gefühl laufen zu gehen wenn das Meer direkt neben dir liegt, die Luft salzig schmeckt und du eine kühle Brise auf der heißen Haut spürst.
&Nein auch am Meer könnte ich mir trotzdem schöneres vorstellen als zu laufen, zum Beispiel faul im Sand liegen...oder surfen. Aber was tut man nicht alles.
Auf dem Rückweg hatten Henrike und ich einen Unfall.
Vor uns hielt ein Auto (wohl um Fahrgäste einzusammeln, das ist EIGENTLICH kein Problem hier, mitten auf dem Highway halten um Tramper einzusammeln oder raus zu werfen)...jedenfalls musste dann auch das Minibus Taxi vor uns halten, so das auch wir gezwungen waren zu halten, so weit war alles ok, bis es heftig schepperte und wir nach vorn geworfen wurden.
Das Minibus Taxi hinter uns hat anscheinend nicht aufgepasst und ist direkt in uns rein gefahren, als der Fahrer ausstieg war er sehr wütend, obwohl es ja eindeutig sein Fehler gewesen ist.
Henrike und ich wollten aber nicht mit ihm diskutieren und checkten ob mit dem Auto alles in Ordnung gewesen ist.
Ohne ein weiteres Wort zu sagen stieg der Minibus Taxifahrer wieder zurück ins Auto und fuhr davon.
Aus Mangel an Papier notierte ich mir das Kennzeichen so schnell es ging auf meinem Bein.
&anstatt einkaufen zu fahren fuhren wir direkt zur nächsten Polizei Station.
Um ehrlich zu sein hätten wir uns diesen Weg auch sparen können.
Selten habe ich so desinteressierte Menschen gesehen wie in dieser Polizei Station.
Wir füllten ein ewig langes Formular aus bekamen nach 1 1/2 Stunden einen kleinen Notizzettel mit einem Stempel darauf und damit schien die Sache erledigt.
Es war bereits 18:10Uhr und um 19:00Uhr schließen die Läden also hetzten wir zum Supermarkt trafen davor noch ein paar Feunde hatten dann noch 20 Minuten Zeit einzukaufen. Als wir zurück waren haben Henrike und ich nach dem duschen einen „deutschen –Abend“ gemacht.
Geduscht, gegessen und dann im Schlafanzug, in Henrikes Bett gekuschelt Tee getrunken, gesunde Chips (Spinat &Tomaten) genascht und Tatort „Das Wegwerfmädchen“ geschaut. Das war wirklich schön, ein bisschen Heimat mitten in Südafrika dank Tatort, wer hätte das gedacht!? Später fielen wir dann relativ bald ziemlich müde ins Bett, wir mussten ja am nächsten Morgen früh hoch.
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