Weit weg von Zuhause sitze ich hier im Garten.
Die Luft ist warm, feucht und riecht ein bisschen nach Abgasen und Waschmaschinen Pulver.
Es ist dunkel obwohl es noch nicht einmal Sieben ist.
Bis eben habe ich gelesen.
Ein schönes Buch, ich liebe solche die mich an mich selbst erinnern, auf jeder einzelnen Seite, solche in denen ich Teile meiner eigenen Geschichte wieder finde.
Aber es ist laut draußen, neben den Geräuschen der Straße und den schreienden Sirenen von Polizei und Krankenwagen, wird auch immer wieder gehupt, vor unserem Haus hat irgendjemand das Auto Radio aufgedreht und es dröhnen immer wieder dieselben Hip Hop Wortfetzen und derselbe Bass Rhythmus zu mir rüber, die Leute rufen sich immer wieder Dinge zu die ich nicht verstehen kann…-Zulu.
Meine Klamotten sind klamm und ich habe eine leichte Gänsehaut, obwohl mir gar nicht kalt ist.
Ich sitze einfach da, lasse meinen Blick manchmal hinunter schweifen und sehe den Hafen ganz weit hinten mit all seinen Lichtern und es erinnert mich an die Abende im Sommer als ich mit den mir liebsten Menschen Nachts auf dem Dach in mitten Hamburgs saß, wir gemeinsam Wein tranken und uns über alles und nichts unterhielten, Musik vom Handy in einem Kochtopf hörten und die Leute Meter unter uns mit Nudeln bewarfen um zu gucken wie sie reagierten.
Ich sitze einfach da und erinnere mich gerne an alle die Vergangenen Zeiten die ich umso mehr zu schätzen weiß, je älter ich werde.
Mitunter werde ich in meinem Meer von Gedanken unterbrochen, wenn eine Katze aufschreit und ich im ersten Moment nicht sicher bin ob es wirklich eine Katze war um eine Minute später wieder in meiner Gedankenflut zu ertrinken.
Es ist eine ganz andere Art sich zu erinnern wenn man so weit weg ist, vielleicht ist es genau dass was man als Heimweh oder Sehnsucht bezeichnet.
Die Momente in denen man sich grundsätzlich nur an die schönsten Momente erinnert, in den schillerndsten Farben und alles wirkt wie ein riesiger Marmeladenglasmoment im ganzen einfach perfekt.
Während ich so nachdenke muss ich mich selbst ermahnen.
Die Tatsachen zu verdrehen macht es mir nicht einfacher hier.
Sicherlich hatte ich unglaubliche schöne Momente, aber auch ebenso viele die mir bis heute Bauchschmerzen machen.
Ich reihe meine Gedanken gerne auf wie eine Perlenkette, echte Perlen sind nicht perfekt, es gibt solche die bunt Glänzen und fast perfekt aussehen und es gibt die Perlen die weniger Glänzen, die die nicht so perfekt geformt sind, die die vielleicht zu klein sind oder sogar kleine Dellen oder Hubbel haben.
Irgendwo höre ich eine Grille zirpen, Vögel sind hier verhältnismäßig still und nur manchmal hört man von irgendwo ein verschrecktes Piepen oder krächzen.
Eine leichte Brise bläst mir eine Haarsträhne ins Gesicht und ich lasse sie einfach dort und schließe die Augen um mir all die Gesichter derer vor Augen zu führen denen ich so gerne zeigen würde was ich bisher erlebt habe und was es heißt hier, weit weg von Zuhause zu sein, derer die immer für mich da sind, derer die mir mit ihren Nachrichten und Sprachnotizen ein so unglaublich gutes Gefühl geben, dass ich mich ganz schwach fühle wenn ich daran denke ob ich wirklich alles gegeben habe, wenn sie mich gebraucht haben.
War ich zur Stelle wenn jemand reden wollte?
Waren meine Ratschläge zu schroff?
Habe ich mir mitunter zu viel raus genommen und zu wenig gegeben?
Hätte ich mehr geben können wäre ich nicht zu sehr mit mir selbst beschäftigt gewesen und ist jetzt nicht die perfekte Zeit ihnen zu beweisen wie wichtig sie mir sind…gewesen sind?
Ich muss aufhören an sowas zu denken, als ich die Augen aufmache beginnt die Welt zu verschwimmen.
Ich atme tief ein, nehme einen letzten Schluck von meinem mittlerweile kalt gewordenen Tee und gehe rein, ich muss mich ablenken.
Die Luft ist warm, feucht und riecht ein bisschen nach Abgasen und Waschmaschinen Pulver.
Es ist dunkel obwohl es noch nicht einmal Sieben ist.
Bis eben habe ich gelesen.
Ein schönes Buch, ich liebe solche die mich an mich selbst erinnern, auf jeder einzelnen Seite, solche in denen ich Teile meiner eigenen Geschichte wieder finde.
Aber es ist laut draußen, neben den Geräuschen der Straße und den schreienden Sirenen von Polizei und Krankenwagen, wird auch immer wieder gehupt, vor unserem Haus hat irgendjemand das Auto Radio aufgedreht und es dröhnen immer wieder dieselben Hip Hop Wortfetzen und derselbe Bass Rhythmus zu mir rüber, die Leute rufen sich immer wieder Dinge zu die ich nicht verstehen kann…-Zulu.
Meine Klamotten sind klamm und ich habe eine leichte Gänsehaut, obwohl mir gar nicht kalt ist.
Ich sitze einfach da, lasse meinen Blick manchmal hinunter schweifen und sehe den Hafen ganz weit hinten mit all seinen Lichtern und es erinnert mich an die Abende im Sommer als ich mit den mir liebsten Menschen Nachts auf dem Dach in mitten Hamburgs saß, wir gemeinsam Wein tranken und uns über alles und nichts unterhielten, Musik vom Handy in einem Kochtopf hörten und die Leute Meter unter uns mit Nudeln bewarfen um zu gucken wie sie reagierten.
Ich sitze einfach da und erinnere mich gerne an alle die Vergangenen Zeiten die ich umso mehr zu schätzen weiß, je älter ich werde.
Mitunter werde ich in meinem Meer von Gedanken unterbrochen, wenn eine Katze aufschreit und ich im ersten Moment nicht sicher bin ob es wirklich eine Katze war um eine Minute später wieder in meiner Gedankenflut zu ertrinken.
Es ist eine ganz andere Art sich zu erinnern wenn man so weit weg ist, vielleicht ist es genau dass was man als Heimweh oder Sehnsucht bezeichnet.
Die Momente in denen man sich grundsätzlich nur an die schönsten Momente erinnert, in den schillerndsten Farben und alles wirkt wie ein riesiger Marmeladenglasmoment im ganzen einfach perfekt.
Während ich so nachdenke muss ich mich selbst ermahnen.
Die Tatsachen zu verdrehen macht es mir nicht einfacher hier.
Sicherlich hatte ich unglaubliche schöne Momente, aber auch ebenso viele die mir bis heute Bauchschmerzen machen.
Ich reihe meine Gedanken gerne auf wie eine Perlenkette, echte Perlen sind nicht perfekt, es gibt solche die bunt Glänzen und fast perfekt aussehen und es gibt die Perlen die weniger Glänzen, die die nicht so perfekt geformt sind, die die vielleicht zu klein sind oder sogar kleine Dellen oder Hubbel haben.
Irgendwo höre ich eine Grille zirpen, Vögel sind hier verhältnismäßig still und nur manchmal hört man von irgendwo ein verschrecktes Piepen oder krächzen.
Eine leichte Brise bläst mir eine Haarsträhne ins Gesicht und ich lasse sie einfach dort und schließe die Augen um mir all die Gesichter derer vor Augen zu führen denen ich so gerne zeigen würde was ich bisher erlebt habe und was es heißt hier, weit weg von Zuhause zu sein, derer die immer für mich da sind, derer die mir mit ihren Nachrichten und Sprachnotizen ein so unglaublich gutes Gefühl geben, dass ich mich ganz schwach fühle wenn ich daran denke ob ich wirklich alles gegeben habe, wenn sie mich gebraucht haben.
War ich zur Stelle wenn jemand reden wollte?
Waren meine Ratschläge zu schroff?
Habe ich mir mitunter zu viel raus genommen und zu wenig gegeben?
Hätte ich mehr geben können wäre ich nicht zu sehr mit mir selbst beschäftigt gewesen und ist jetzt nicht die perfekte Zeit ihnen zu beweisen wie wichtig sie mir sind…gewesen sind?
Ich muss aufhören an sowas zu denken, als ich die Augen aufmache beginnt die Welt zu verschwimmen.
Ich atme tief ein, nehme einen letzten Schluck von meinem mittlerweile kalt gewordenen Tee und gehe rein, ich muss mich ablenken.

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