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Mittwoch, 9. Juli 2014

Two things define you. Your patience when you have nothing and your attitude when you have everything.



09.07.2014
&wie ich so dasaß, im spärlichen Licht fiel mir auf wie kalt meine Hände waren.
Die Härchen auf meiner Haut sträubten sich.
Ich zitterte leicht. Der heiße Tee neben mir, meine dicke flauschige Jacke &die Wollsocken halfen mir kaum.
Stockfinster war es draußen, es stürmte und regnete leicht.
Aus der Küche drang bruchhaft der Duft des Essens und die Musik eines afrikanischen Radiosenders herüber und das ruhige fast menschliche schnarchen der Katze bildete eine seltsame Sinfonie.
Das blaue Licht des Bildschirms brannte in meinen Augen…

Es gibt mitunter Momente in denen fällt dir auf, wie schreiend laut die „Stille“ sein kann, wenn du für dich bist.
Du hörst Wortfetzen in deinem Kopf, teile von Sätzen, siehst Bilder längst vergangener Tage, dein Hals ist ganz trocken, die Haut ist überempfindlich und im Magen liegen Steine, die Füße fühlen sich seltsam taub an, Beine wie Wackelpudding und Arme wie Zement, du bekommst nicht genügend Luft, die Brust wird zu eng. Augen wässrig aber der eigene Wille ist gewachsen, gewachsen und stark geworden.

In diesen Momenten ans Meer wäre die einzige Rettung.
Denn schwere Gedanken zerfließen dort schäumend am Sand. Nur selten finde ich sie wieder, wie Muscheln im Sand.

…denn Irgendjemand hat den Tag einmal in vierundzwanzig Stunden eingeteilt und das Jahr in vier unterschiedliche Jahreszeiten. Unbewusst verleiten kleine Nuancen, bei Minusgraden dazu, die Körperwärme zu suchen, durch Gemeinsamkeiten unser Vertrauen zu schenken, bei Dämmerung mehr wagen zu wollen, in Gedanken stets auf laue Nächte zu hoffen. Das Entzücken an neuen Sensationen lässt uns weiterlaufen, weitergehen.



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