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Mittwoch, 30. Juli 2014

Sometimes a break from your routine is the very thing you need.

30.07.2014

&ich spüre wie mein Herz rast.
Die Gedanken in meinem Kopf auch, das Blut pulsiert in meinen Ohren, so das es rauscht.
Was so ein kleines Meeting von weniger als einer halben Stunde alles anrichten kann ist sagenhaft.
Stefan fragte mich bereits gestern Abend ob ich heute Zeit habe für ein Meeting um die Mittagszeit.
Natürlich habe ich Zeit, ich muss zeit haben für so etwas.
Um ehrlich zu sein blickte ich dem ganzen mit gemischten Gefühlen entgegen, ich weiß wie gesagt nicht warum aber ich kann mit Stefan nicht so gut umgehen...
Muss ich ja eigentlich auch nicht, aber bei solchen Meetings kommt man ja nun leider nicht drum herum. Ich hatte immerschon Probleme mit wenig herzlichen Menschen, einfach weil es mich nervös macht. Jemand der einen komplett anderen Humor hat als ich macht es mir schwer eine Konversation zu führen, jemand der mich mit desinteresse straft...das bereitet mir schwitzige Hände, einen zu hohen Blutdruck und ein hoch rotes Gesicht.
Ich weiß selbst wie dumm es ist, ich habe keinen Grund so aufgeregt zu sein, ich bin freiwillig hier, ich werde nicht bezahlt, also kann ich im Prinzip tun und lassen was ich will, aber nicht wenn mir das ganze projekt am Herzen liegt und das tut es und deswegen war ich hübsch brav in Stefans Büro und habe mit ihm geredet.
Wir redeten über meine Arbeit die ich bisher gemacht habe, das ich gelangweilt gewesen bin und aber nicht den Mut hatte zu ihm zu gehen und nach mehr Arbeit zu verlangen wenn ich meine Eigentliche Arbeit noch nicht einmal fertig habe.
Das Gespräch war im Przip wirklich nicht schlimm, aber wir kamen relativ schnell auf Siyakhona zu sprechen. Das projekt auf das ich von Anfang an schon ein Auge geworfen habe.
Manda und Osaebea leiten das ganze.
Manda ist ja nun wieder zurück in England und auch Osaebea hört auf. Wir dachten wir hätten noch ein bisschen Zeit mit Osaebea aber sie hat die Zusage für einen Job für den sie sich beworben hat bekommen, was bedeutet das Morgen schon ihr letzter Tag ist und niemand da ist der Siykhona weiterführen kann.
Siyakhona muss aber weiter geführt werden weil es von Sony und FIFA gesponsert wird. Bis Dezember ist es geplant.
&weil ich ja (ich Idiot) so gerne mehr Verantwortung hätte und mich gelangweilt habe und ja so gerne Fotografiere war mein Mundwerk schneller als mein Kopf und machte den Vorschlag den Stefan wohl auch schon im Kopf hatte.
Ich, Amelie 21 Jahre alt, versuche krampfhaft meine Englischkenntnisse zu verbessern und irgendwie Fuß zu fassen, die die sich immer unterschätzt fühlte, leitet nun vorerst (bis Unterstützung gefunden ist) allein das Siyakhona Projekt. Herzlichen Glückwunsch!
Ich bin mir unsicher...wirklich unsicher ob dass eine so gute Idee ist.
Ja man wächst gewöhnlich mit seinen Aufgaben, aber ist dass denn immer die Regel?
Einmal angefangen gibt es kein zurück....und...ich bin klein...


Dienstag, 29. Juli 2014

Sometimes, you need to step outside, get some air, and remind yourself of who you are and who you want to be.



26.07.2014 -28.07.2014

Samstag. Es war so weit. Mein nächstes kleines, großes Abenteuer.
Wir haben Morgens ein Auto gemietet und sind gegen 09:00Uhr los gefahren, um 14:00Uhr waren wir da.
Mavela Game Lodge.
Ursprünglich wollten wir zum Krüger Park aber da das ganze 11 Stunden (Mit viel Glück) Fahrt gewesen wären, weil sie weder den Raum den wir wollten frei hatten und auch die Safari Tour die wir gerne gemacht hätten frei war, haben wir uns für die etwas luxuriösere Variante entschieden die im Endeffekt genauso viel Geld gekostet hat.
Mavela Rhino Reserve ist so etwas wie ein "5 Sterne Hotel" ohne Hotel.
Es gibt ein riesiges Gemeinschafts -Zelt das eigentlich mehr an eine große Empfangshalle erinnert, es liegt in der Mitte des (22.000Hektar) Game Reserves und beinhaltet 5 Zelte, das also insgesamt höchstens 10 Gäste beherbergt werden können. Denn jedes Zelt ist für 2 Personen gedacht.
Das Ganze war ein rundum –Sorglos Packet. Das Essen wurde gestellt, Frühstück, Mittag, Abendbrot und zwischendurch Sandwitches oder Kekse.

Wir wurden super herzlich empfangen, vom gesamten Team versammelt in der „Lobby“.
Unsere Taschen wurden zu den Zelten getragen und mit einem mal waren wir direkt mitten drin, im Urlaubsfeeling.

Im Laufe dieser 3 Tage haben wir 4 Safaris gemacht die jeweils um die 3-4 Stunden gedauert haben (Ich hätte auch 6 Stunden in dem Safari Truck sitzen können und wäre nicht müde geworden!).
Weil die Tiere zu unterschiedlichen Zeiten aktiv sind waren auch die Safaris zu ganz unterschiedlichen Zeiten verteilt. Von Morgens ab 6 bis Abends um halb 8 waren wir unterwegs.
Morgens wenn es noch dunkel war, die Luft nach frischem Tau roch und wir uns dicker einpacken mussten als in jedem deutschen Winter, die ersten Sonnenstrahlen hinter den Leopard Montains zum Vorschein kamen, Mittags in der "größten" Hitze und Abends wenn es dunkel wurde, ein bisschen unheimlich, unglaublich kalt, soviele fremde Geräusche und mit dem Tourbus in einer unglaublichen Geschwindigkeit durch die Nacht gefahren. Einmal das komplette Touristen Programm also.
Ich kann gar nicht sagen was mir am besten gefallen hat weil alles zusammen dieses riesen Abenteuer ausgemacht hat.
Morgens los zufahren in dem riesen Safari Bus wenn es noch dunkel und eiskalt ist, Mittags wenn der Wind für angenehme Temperaturen sorgt oder Abends wenn e so dunkel ist dass man den Park mit Taschenlampen nach reflektierenden Augen absucht und in der Schwärze der Nacht auf einmal 2 Nashörner sieht, deren Häute beim Weg rennen geräusche machen als würde man Schmirgelpapier aneinander reiben.
Mir hat alles gefallen und ein besonderes extra waren die luxuriösen Pausen zwischendurch, die wir in der Mitte der Safari an Orten hatten wo man perfekte Aussicht auf Sonnenauf oder Sonnenuntergang hatte, dort wo man die besten Aussichten hatte aufs Game reserve oder Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang hatte.
Wir hatten Morgens die Wahl eines Kaffees mit Amarula, Keksen, Rusks und getrockneten Früchten, Mittags Tee mit Keksen oder Rusks und Abends Wein/Bier mit Biltong, Biltong Sticks und Chips.
Es gibt kein besseres Picknick als mitten in einem National Park zu sein, ein Glas kühlen Wein in der Hand zu halten und den Blick Richtung Feuerrotem Sonnenuntergang zu richten, tief einzuatmen und zu versuchen an nichts zu denken und einfach nur zu genießen.
Diese Minuten sind wie Diamanten für mich, unbezahlbar wertvoll, glitzernd und schillernd. Alles sieht aus wie in Gold getaucht, zerbrechlich irgendwie und dennoch so kraftvoll.
 Genug der langen Rede es ist leider wie immer, ich habe mir größte Mühe gegeben das ganze so gut ich kann einzufangen, natürlich ist es niemals Möglich all dies mit einer Kamera festzuhalten, aber eventuell glückt es mir eine ungefähre Vorstellung von dem zu vermitteln was mir an diesem Wochenende wiederfahren ist.
Ich glaube Bilder sprechen in diesem Moment mehr als Worte...

xoxo,
Amelie





Blick nach draußen aus der Lodge Dank offener Zeltwände denn auch die Hälle war so etwas wie ein festes Zelt mit Holzdach. &die Bar oben in der Lodge mit sagenhaftem Blick in das Game Reserve

Der kleine und eiskalte Pool &der große, wunderschöne Safaritourbus der immer schon mit Decken und dem Picknick auf uns direkt vor der Tür wartete.

Blick von der Bar in Richtung Eingang/ Die Bar selbst/ Blick von Bar aus auf Treppen die zur Küche führten

Die typischen Safari Bilder kann ich mir nicht nehmen lassen!
Der Herr mit der grünen Cap, ist Brad unser Safari Tourguide.

Unser Zelt von außen &das Bad von innnen. Es war kein Zelt wie man es sich eigentlich vorstellt. Es hatte richtigen Steinboden, eine richtige Toilette, eine anständige Dusche und unglaublich bequeme Betten. In ein Bett passten immer nur 2 Personen, Henrike und Caroline waren in einem und ich in dem anderen und in der ersten Nacht war ich wirklich Hellwach auch wenn mien Körper nach Schlaf schrie.
Um 12 schlief ich endlich ein um halb 3 wachte ich wieder auf. Vor dem Zelt hatten wir hölzerne Terassen.
auf denen man ziemlich gut hören konnte (auch wegen der dünnen Stoff-Zeltwände) wenn jemand ODER etwas(!!!) auf der Terasse läuft. Um halb 3 war ich also wieder wach, weil ich ein trippeln hörte. Aber nicht nur dass es schnaufte und raschelte und ich kann nicht sagen wie viele oder wie groß es war aber meine Fantasie führte mich natürlich in die dunkelsten Ecken und ich traute mich nicht einmal zu atmen aus Angst dass es gehört werden würde.
Das etwas auf der Terasse gewesen ist ist nicht abwegig, wir waren in der Mitte des Game Reserves und der Zaun der die Raubtiere und  alles andere fern halten sollte war kaputt, die Lücke ziemlich genau vor meinem Zelt.
(Später erzählte man mir dass der Zaun wohl in der Nacht von einer Giraffe kaputt gemacht wurde die den Zaun nicht gesehen hat und rein gelaufen ist...) vielleicht hatte ich also eine Giraffe vor meinem Zelt, in jener Nacht aber war es mir egal, ich hatte wirklich angst. Umso stolzer bin ich das alleine gemeistert zu haben, auch wenn wahrscheinlich nichts passiert wäre...
Muskelkater in den Wangen

Müde, frierend, aber mehr als aufgeregt und neugierig und glücklich und gespannt und und und...
Ich bin wirklich keine Frostbeule aber dieser pool war selbst für mich zu kalt. Leider.
Zelte von innen


Zazu
Sundown

Picknick in the Sundown

Wir hatten so viel Glück mit dem Essen, es war alles mehr als gut. Allerdings hatte ich Probelem mit meinem Magen und habe eher wenig genißen können, weil mein Bauch verrückt spielte sobald ich etwas gegessen habe, dennoch habe ich alles probiert, das konnte ich mir nicht nehmen lassen.


Zum Abendbrot haben wir diese Amkreuz Zettelchen für das Frühstück am nächsten Morgen bekommen.

Ja es mag Klischeehaft sein aber ich kann euch diese Wunderwerke an typisch afrikanischem Essen nicht vorenthalten

Omelette mit Käse, Bacon und Kartoffeln zum Frühstück, sowas hatte ich sonst zum Mittagessen in Deutschland.
Komplett begeistert von diesem übertrieben geilen Safari Truck

Zebras an ihrer Wasserstelle


Die Ohren

Interested in birding


Brads Sunglasses, and us reflected in them


You see that "M" at their butt? The Lions version of McDonalds

Southafrican Bambi

Safari im dunklen, es war wirklich Stockdunkel später und mit der TAschenlampe haben wir ausschau gehalten, nach Augen, da diese stark reflektieren wenn sie in den Licht Kegel gucken, jenachdem welches Tier einem begegnet leuchten die AUgen in grün, gelb, orange bis rot, rot meist für Löwen, Leoparden etc.

Beautiful Southafrica

Early Morning


Stolz wie Oskar

Mein absolutes Lieblingsbild von Henrike, so schön sieht sie aus!


MORGENS(!!!) wohlgemerkt



Without Words, just enjoyed




Erster Moment als wir die Elefantenherde gesehen haben

Caroline während des Picknicks

Baby Elefant






Der kleine Mann hat einen Spagat gemacht, gmeckert und geschielt...





Love the light




So durstig aber die Nashörner haben sie geärgert

Happy Hippos


Zazu again

So big and so majestic

Nicht sicher ob ich sie süß oder hässlich finden soll aber beeindruckend auf jedenfall!