| Edendale |
| Halbe Wanderung durch die Berge in unseren Kleidern |
| Das selbstgemachte Brot und das Fleisch was sie glüklicherweise nicht vor unseren Augen geschlachtet haben |
| Weil es mit fließendem Wasser nicht so einfach ist in den Wellblech -Hütten wird ein Bottich mit Wasser und einem Handtuch darin herum gerreicht den Hände waschen vor dem essen ist Pflicht |
| Reis, Curry, Hähnchen und Salat |
| Der Nachtisch mit dem weltbesten Bananenbrot |
| Spencers neue Freunde |
| Barfuß -es tut so weh Barfuß zu laufen, wegen der aufgeheizten Erde und dann wegen Dornen und den vielen spitzen Steinen -ich hab's ausprobiert |
| Opi, leider mehr oder weniger blind |
| In der Hütte als die Ladys für uns getanzt haben -wahnsinns Stimmung in dem Laden -die HH Reeperbahn kann einpacken |
| Jut happy |
| Bildschöne Menschen, ich kann mich nicht satt sehen, ganz egal wann und wo man sie fotografiert es wird immer schön |
| Dieses strahlende Lächeln |
| Henrike &Phakamani |
| "Ey, kannst du ein Bild machen?" |
| Selbst die Nachbarn bedanken sich für unseren Besuch, ich habe mich selten so Willkommen gefühlt |
| Atembereaubende Landschaften mitten im Township kurz bevor wir ins Auto stiegen um zurück zu fahren |
| Ziemlich betrunken mit seinem selbstgemachten Bier in der Hand das partout niemand von uns probieren wollte,,,.lag vielleicht daran dass es eher aussah wie in ranziger Milkshake |
Wir tragen Kleider, Make up und die schönsten Schuhe.
Haare gekämmt und ein lächeln im Gesicht, wir sind uns nicht ganz sicher was uns erwartet und wo genau wir hinfahren müssen als wir ins Auto steigen um nach Edendale zu fahren.
Wir sammeln auf dem Weg Phindile ein die wartet bei der Health Academy und wird uns den weiteren Weg zeigen, auch sie ist sehr hübsch angezogen.
Wir glauben es ist eine Hochzeitsfeier zu der uns Phakamani eingeladen hat.
Wir fahren durch Edendale, immer höher leichter Druck macht sich bemerkbar auf den Ohren, vorbei an unzähligen Wellblech Hütten vielen Kindern die uns winken als sie den Fußball auf dem Autosehen bis die Straße nicht weiter führt und wir den letzten zu steinigen und zu steilen Rest zu Fuß gehen. Es ist mehr ein Trampelpfad als ein Weg aber wir hören die Gesänge schon von weitem.
Als wir ankommen werden wir überschwänglich und super freundlich begrüßt. Ich bin nicht die einzige die dass erste mal hier ist auch die anderen waren noch nie hier sind erschlagen von der gewaltigen so sehr friedlichen Landschaft.
Phakamani kommt und freut sich unglaublich dass wir da sind. Sonst trägt er einen Anzug und Jeans und perfekt geputzte Schuhe, heute trägt er ein buntes Gewand keine Brille und Ziegenhaut um sein Handgelenk, von dem man ableiten kann was es für eine "Feierlichkeit" ist die wir feiern.
Nein es ist keine Hochzeit wie wir annahmen, Phakamani hat seinen Mann bereits gestern Nacht geheiratet. Heute vor einem Jahr ist sein Vater verstorben und dies ist eine Gedenkfeier an seinen Todestag.
Als ich das höre wird mir ein bisschen anders, aber im selben Moment verfliegt das Gefühl den Phakamani strahlt bis über beide Ohren von Trauer kann nicht die Rede sein.
Er bringt uns selbstgemachtes Brot und Fleisch auf einem Tablett &ich entspanne mich denn ich hatte angst dass wir eventuell zu sehen müssen wie die Tiere geschlachtet werden, das geschah glücklicherweise aber schon gestern Nacht.
Später gibts noch Ginger Beer, Cola, noch mehr essen (Reis, Hähnchen ein bisschen Curry und Salat) und zum Nachttisch Bananenbrot und Muffins.
Immer wieder kommen verwandte von Phamani auf uns zu, es ist aufregend so viele Weiße in ihrem Zuhause zu haben, sie fragen ob wir Fotos machen können und es geht ihnen viel mehr darum das sie posen können und jemand auf den Auslöser drückt, der Großteil will die Bilder nicht einmal sehen.
Ich freue mich so ungestört Bilder schießen zu können, denn mir läuft ein Motiv nach dem anderen vor die Linse.
Die Stimmung ist super alle freuen sich, umarmen uns und es ist als kannten wir uns schon Jahre, die Dorf ältesten tanzen später um die Hütte des verstorbenen und singen typisch tradiotionelle Zulu Lieder.
In einer weiteren Hütte sitzt der Großteil der Frauen, sie sind alle etwas älter (zwischen 50 &75) und Phakamani sagt dass sie uns etwas zeigen wollen als Henrike, Manda, Caroline und ich die Hütte betreten wird es sehr laut alle klatschen und beginnen zu singen.
Abwechselnd geht immer eine der Damen in die mitte und tanzt einen Zulu Tanz den ich nun schon einige Male gesehen habe, immer dasselbe schema. Eher gebückte Haltung, Klatschen, weit auseinander gestellte Bein und zwischen durch wird ein Bein so hoch es geht nach Oben "geschmissen" ich bin überrascht so viel Beweglicheit hätte ich den älteren korpulenten Ladys um ehrlich zu sein nicht zu getraut, als sie fertig sind wünschen sie sich das wir auch tanzen und Hnerike, Caroline und ich zieren uns ein bisschen tanzen dann aber doch und die Freude der Damen ist kaum wieder zu geben, sie klatschen und singen und freuen sich und hinterher bedanken sie sich immer und immer wieder.
Ich erlebe hier die krassesten Kulturunterschiede die man sich vorstellen kann.
In der einen Minute istze ich mit einem kalten Bier in der Hand im Rugby Stadion und fiebere mit und in der nächsten Minute tanze ich in einer Wellblechhütte in den Bergen Edendales mitten im Township.
So eine intensive Zeit dass ich während ich diese Zeilen schreibe eine Gänsehaut bekomme.
Ich würde so gern noch so viel mehr von meinen Eindrücken teilen aber außer Bilder und Texte fehlen mir die Möglichkeiten und Ideen...
Ein zauberhafter Tag war es.
Als wir uns verabschieden wollen kommen noch einmal ganz viele Leute auf uns zu es werden jede Menge Gruppen Bilder gemacht Portraits und Umarmungen verteilt.
Aber dann fahren wir bald wieder Heim, denn sobald es dunkel wird ist es auch für Phindile schwer den Weg zu finden. Die Straßen in den Townships sind natürlich nicht beleuchtet...
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