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Freitag, 9. Mai 2014

Inside all of us is a wild thing

Selfmade Pizza  and a fantastic Drink in Kru's Flat! YUMMI



Health Academy Building

New Football Pitch, with amazing View through Edendale


07.05.14
Mit gut einer Stunde verspätung, viel Bauchkribbel und dem höflichen Engländer an meiner Seite kam ich endlich am Flughafen in Durban an, mit der letzten Maschine.
Meine Koffer waren da und ich wollte nur noch zu Henrike und Manda die ja auf mich warten wollten, ein bisschen Angst hatte ich, das sie es sich vielleicht anders überlegt hätten oder glauben würden ich käme einen Tag später weil der Flieger schließlich Verspätung hatte...
Aber beide standen da und haben mich herzlich Empfangen.
Henrike kommt aus der Nähe von Hannover und Manda kommt aus England.
Ab der ersten Minute war es an mir aussschließlich Englisch zu sprechen. Zu wissen man könnte eigentlich auch anders macht das ganze ein bisschen komisch.
Aber bis jetzt hat es ganz gut funktioniert!
Sobald wir zuhause angekommen sind, ich alle begrüßt habe und meinen Koffer in mein neues Zuhause gepackt habe sind wir zusammen Pizza essen gewesen.

08.05.14
An meinem ersten Tag durfte ich ausschlafen (nach mehr als 3 Tagen ohne Schlaf hatte ich das auch dringend nötig) allerdings kamen morgens um 6 Uhr Elektriker was bedeutet das ich das Zimmer von Henrike übernommen hab um noch ein bisschen mehr schlaf zu bekommen, denn Henrike und alle anderen waren schon in Edendale bei der Health Academy.
Mein erstes Südafrikanisches Frühstück war ziemlich unspektakulär, ungetoastetes Weiß Brot mit Marmelade die als solche eigentlich nicht bezeichnet werden dürfte...
Das Essen hier generell ist ziemlich ungesund.
Ich muss mal gucken wie ich das am besten Handhabe ohne mit 15Kg mehr auf den Rippen wieder nach Hause zukommen.
Als ich fertig gefrühstückt habe wurde ich schon ungeduldig, solange ich irgendwas zu tun habe komme ich nicht in versuchung zu denken, das täte mir im Moment noch nicht gut.
Als ich dann Angel fragte ob ich ihr helfen kann (Angel ist so etwas we die Haushälterin hier, sie putzt, wäscht die Wäsche etc.) hat sie gelacht und direkt Henrike angerufen, die kurze zeit später kam und mich mit zum einkaufen genommen hat.
Für den Abend haben wir alles was es für Pizza selbst backen braucht besorgt.
Nach dem Einkauf sind wir nach Edendale gefahren dort wo die Health Academy steht, das Fußball training statt findet und eben der großteil der Kids lebt.
Edendale ist ziemlich genauso wie man sich südafrika vorstellt.
Sehr einfache Häuser, ziemlich kaputte Straßen, viel Müll am Straßenrand, die Kühe laufen quer über die Straßen, die Menschen tragen teilweise völlig verdreckte und zerissene Kleidung und teilweise auch wenn das Geld knapp ist die schönsten, buntesten Kleider, Kopftücher, Röcke und Kleider die man sich nur vorstellen kann.
Die Armut ist also ziemlich sichtbar ändert aber nichts an der Lebensfreude der Menschen dort!
Von Durban bis nach Edendale ind es ca. 80km und es braucht ungefähr eine Stunde mit dem Auto.
Es wird dort gerade viel gebaut, die Health Academy soll größer werden und das Büro das momentan noch in Durban ist soll auch nach Edendale ziehen, außerdem gibts ein neues großes Fußballfeld mit Kunstrasen sieht vor der Kulisse ziemlich eindrucksvoll aus... also jede Menge arbeit.
Mittags sind wir dann mit dem Bs und den Kids zu einem Feld gefahren und ich habe mein erstes Fußball Training mit erlebt. Himmel war das anstrengend, was vielleicht auch daran lag das ich die Hitze noch nicht gewöhnt bin und ich noch immer Müde war, trotzdem war es schön, auch wenn ich mich unglaublich schlecht gefühlt habe wenn ich gesehen habe welche Tricks die Kids drauf haben.
Das Training muss allerdings auch einen gewissen Anspruch haben, denn demnächst wird die südafrikanische Jugend beim Worldcup in Brasilien antreten! Abends sind wir dann zu dritt zu Kru gegangen (meinem zukünftigen Surflehrer, kommt direkt aus Durban -ein Hometownboy), mit ihm und zwei weiteren Mädchen (Annika auch aus Deutschland und einem Mädchen aus Canada) Caroline ein weiteres Volunteer Mitglied von Whizzkids, Henrike und mir war es ein sehr schöner Abend!Die Bekanstschaft mit Annika war schön, weil ich mit ihr doch auf deutsch reden konnte und das tat mir ziemlich gut.
Nachdem wir gegessen haben waren wir noch in einem Pub "Cool Runnings", typisch Südafrikanisch.
Es waren bis auf uns ausschließlich farbige dort, hinten raus eine Sitzecke mit ca. 20 jungen Leuten die mit einem wahnsinns Rythmus trommelten. total irre!
Alle waren ziemlich gut drauf was wohl nicht zuletzt am Gras lag, nach dem es überall extrem gerochen hat!
Gegen eins waren wir dann endlich zuhause und ich bin ziemlich erschöpft eingeschlafen!

Es ist doch eine ganze Menge was über einen Tag so zusammen kommt.
Ich werde versuchen mich in den nächsten Posts kürzer zu fassen!

xoxo,
Amelie

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