&ich dachte dass ich all meine Sorgen über die ganzen Vorhaben vergessen würde.
Im Nachhinein würde ich behaupten war mein PLan sehr gut, mein Kopf spielte mit, aber etwas weiter unten in meiner Brust versteckt hinter einigen Rippen, machte sich etwas bemerkbar, dass man langfristig nciht überhören kann, und wenn man es noch so sehr versucht.
Familie &Freunde wieder sehen, all dass unternehmen was mir in den 6
Monaten so fehlte, endlich anfangen zu studieren, irgendwie, ein Praktikum beim Fotografen?, vielleicht eine eigene Wohnung, Open Airs, Festival Zeit, Sommer...
Pläne, Ziele &die allseits bekannten "Lass-uns-doch-mal-wieder -Momente" oder die "wir-sollten-das-nicht-machen -Situationen" brannten in mir.
Familie
und Freunde wurden getroffen, Pläne geschmiedet, Studiengänge gesucht,
aber selbstverständlich werden einem auch hier 10.000km entfernt, Steine in den Weg gelegt.
Niemals hat jemand behauptet dass das Leben einfach würde, aber man hat
mir auch nie gesagt wie schwer es eigentlich ist.
Zweigeteilte
Herzen sind zu nichts zu gebrauchen, es ist nahezu so als würde es
klötern bei jeder Bewegung, jedes Augenzwinkern erinnert mich an das blinzeln durch die Palmenblätter, dass rauschen im Wind und das Salz auf der Haut, daran dass eine
Hälfte weg ins Warme gehört, in die Zeit in der ich mir selbst bewiesen
habe dass ich alles schaffen kann,... und ein Teil eben hier her, Hier(!) wo es
noch so kalt und grau ist, wo alles nur halb so schön klingt, wo Motivation und Melancholie hand in hand gehen und die Menschen auf den grauen
Asphalt starren während sie im Nieselregen an einem vorbei hasten.
"Zuhause" bin ich nun schon seit fast 5 Monaten. 5 Monate.Erschreckend diese Zahl, ich war doch auch nur 6 Monate in Süd Afrika?! Die Zeit fliegt sie wartet auf niemanden, leider.
5
Monate die ich hier bin, die ich hoffe dass die unbändige Sehnsucht
endlich aufhört die sich eingenistet hat, überall in mir. Sie ist wie
Karamell Sirup sie ist ein zuckriges Zeugs dass schrecklich klebt selbst
wenn man sich mehrmals die Hände wäscht. Sie geht ohne kochendes Wasser
aus den Klamotten nicht mehr raus und riecht so penetrant das kein
Parfüm der Welt die Karamell Note überdecken könnte, Karamell ist süß,
so süß wie die Erinnerung/Vorstellung des Ortes der so sehr fehlt, und
Karamel Sirup macht Bauchweh wenn man zu viel davon hatte.
Sie, die
Karamell Sirup -Sehnsucht wird auch nicht schlimer aber man spürt einen
kontinuirlichen Schmerz in der Brust, die Halskette die ich mir kaufte
ist mein täglicher Begleiter, sie klingelt leise und fühlt sich warm an,
auf der Haut, seit meines letzten Posts hier (&dass ist schon eine
ganze Weile her...) kann ich mir die Bilder in dem Ordner "Südafrika"
nicht mehr ansehen, weil es weh tut, so sehr. Ich wollte meinen Blog ausdrucken und ein Buch daraus machen.
Ich kann einfach nicht.
Würde ich das tun hätte ich mit meinem Aufentahlt abgeschlossen.
Wenn ich könnte wie ich wollte würde mich nichts halten, ich wäre schon längst zurück. Fernweh. Eine genauso blöde Erfindung wie Liebeskummer.
Wenn ich bloß könnte wie ich wollte, ich würde.
